Johannes Brahms – Ein deutsches Requiem

Nächstes Konzert in der neueröffneten Tonhalle Zürich am

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 19.30 Uhr

Susanne Langbein, Sopran
Detlef Roth, Bariton

Capriccio Barockorchester
Joachim Krause, Leitung

Liebe Konzertbesucherinnen

Es handelt sich erst um eine provisorische Konzert-Ankündigung. Wir hoffen alle sehr, dass sich die Corona-Situation dahingehend verbessert, dass das Konzert im Oktober stattfinden kann.

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Ein deutsches Requiem

Mit dem deutschen Requiem schuf der 33jährige Johannes Brahms

A. Dvořák: Stabat mater Op. 58

Das «Stabat mater dolorosa» ist ein mittelalterliches Gedicht in lateinischer Sprache, das Marias Trauer nach dem Tod ihres Sohnes Jesus zum Thema hat. Es wird unterschiedlichen Autoren zugeschrieben und wurde vielfach vertont.

Als Dvořák sein grosses Werk für Solostimmen, Chor und Orchester 1877 fertigstellte, war er selbst in höchstem Masse leidgeprüft. Innerhalb kurzer Zeit hatte das Ehepaar Dvořák seine drei Kinder verloren: Eine Tochter war 1875 kurz nach der Geburt gestorben, später verloren die Eltern im gleichen Jahr ihre zweite Tochter und den dreijährigen Sohn. – So muss Dvořák beim Komponieren seines Werks zutiefst vertraut gewesen sein mit dem Schmerz und der Trauer von Eltern nach dem Verlust von Kindern.

Dvořáks Stabat Mater ist reich orchestriert und mit vier Solisten und Chor angelegt. Mit seiner gut neunzigminütigen Aufführungsdauer zählt das Werk zu den umfangreichsten Vertonungen des Textes.

Den Molltonarten im ersten Teil, die überwiegend Marias Schmerz und die Dramatik des ganzen Geschehens zum Ausdruck bringen, stellt Dvořák im zweiten Teil vermehrt Durtonarten gegenüber, die die Hoffnung auf Trost im Glauben spiegeln. Das Werk endet mit einer ausgedehnten Amen-Fuge und klingt in ruhig-verklärtem D-Dur aus.

Quellen: SRF2; David Renke, backtrack

Mozart Fassung Dutron, Requiem und Ludwig van Beethoven, Christus am Ölberge – 2019

Konzert Requiem von Mozart nach Dutron, und Christus am Ölberge von Beethoven

Gründonnerstag, 18. April 2019, 19.30 Uhr
Karfreitag, 19. April 2019, 16.00 Uhr
Tonhalle Maag, Zürich

Amelia Scicolone, Sopran
Roswitha Müller, Mezzosopran
Emanuel Heitz, Tenor
Jose Coca Loza, Bass

Tonhalle Orchester, Zürich

Joachim Krause, Leitung


Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem, Fassung Dutron 2016

Als Mozart starb, hinterliess er nur

Ludwig van Beethoven, Christus am Ölberge

Das einzige Oratorium von Ludwig van Beethoven schildert


Felix Mendelssohn: Psalm 42 ‹Wie der Hirsch schreit›

Psalmtexte inspirierten Mendelssohn während seines gesamten Schaffens. Nebst A‑cappella-Sätzen hinterliess er fünf grosse Orchesterpsalmen. Eines der schönsten Werke ist zweifellos die Psalmkantate op. 42 für Sopran, gemischten Chor und Orchester aus den Jahren 1837 und 1838. Mendelssohn vertonte darin den Psalm 42 nach Luthers Übersetzung «Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser».
Die Uraufführung der ersten Fassung fand am 1. Januar 1838 im Gewandhaus Leipzig statt. Im Frühjahr des gleichen Jahres folgte die überarbeitete, endgültige Fassung. Die Psalmkantate wurde zu Lebzeiten des Komponisten häufig aufgeführt und auch vom selbstkritischen Mendelssohn als eine seiner besten Kirchenkompositionen eingeschätzt. Robert Schumann bewertete 1837 den 42. Psalm als «die höchste Stufe, die er (Mendelssohn) als Kirchenkomponist, ja die neuere Kirchenmusik überhaupt, erreicht hat».

Dauer: ca. 30 Minuten

Quellen: Wikipedia, SRF Kultur

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Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem

Mit dem deutschen Requiem schuf der 33-jährige Brahms sein umfangreichstes Werk und schaffte damit den Durchbruch in der breiten Öffentlichkeit. Die grosse romantische Komposition beginnt mit den Worten «Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden». – Und eigentlich könnte man diese Worte als Motto über das gesamte Werk setzen. Denn im Gegensatz zu den lateinischen Totenmessen von Mozart oder Verdi folgt Brahms’ Werk weder der katholischen Liturgie noch thematisiert es die Schrecken des Jüngsten Gerichts. Der Musikkritiker Peter Eidenbenz wirft gar die Frage auf, inwiefern es überhaupt ein Requiem sei, und nennt es «ein poetisches Stück mit einem klaren, ethischen Anspruch».

Brahms berührend-menschliches Werk basiert auf Bibeltexten, in denen zärtlicher Trost und der Glaube an die Überwindung des Todes durch das Leben zentral sind.

Dauer: ca. 1h 15 Minuten 

Quellen: Wikipedia, SRF Kultur

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G.Puccini: Messa di Gloria, G.Donizetti: L’elisir d’amore – 2018

Chorkonzert Giacomo Puccini, Messa di Gloria, Gaetano Donizetti, L'elisir d'amore

Sonntag, 25. November, 17.00 Uhr, Tonhalle Maag, Zürich

Susanne Langbein, Sopran
Morgan Moody, Bass
Matthew Grills, Tenor
Juliane Luster, Moderation (in L’elisir d’amore)

Musikkollegium, Winterthur

Joachim Krause, Leitung


Ein Chor sucht den passenden Zaubertrank, Interview der NZZ mit dem Gemischten Chor Zürich, NZZ vom 23.11.2018 als PDF


Giacomo Puccini, Messa di Gloria

Der gerade mal 21-jährige Komponist Giacomo Puccini (1858-1924), Spross einer Kirchenmusikerfamilie

Gaetano Donizetti, L’elisir d’amore (Auszüge)

Chöre und Arien aus Donizettis Oper Der Liebestrank


G. F. Händel: Jephtha – 2016

Konzertplakat Jephtha von Händel, 20. November 2016

Sonntag, 20. November 2016, 17 Uhr, Tonhalle Zürich

Lenneke Ruiten, Sopran
Anja Schlosser, Mezzo
Maarten Engeltjes, Countertenor
James Elliott, Tenor
Martin Hässler, Bass
Valentina Marghinotti, Engel

Capriccio Barockorchester

Joachim Krause, Leitung


Werkbeschreibung

Wie alle seine Kompositionen, schuf Händel auch das Oratorium «Jephtha» 

Komponist

Georg Friedrich Händel ist neben Johann Sebastian Bach, mit dem er 

L’elisir d’amore von Gaetano Donizetti

In Kombination zu Puccinis Messa di Gloria erklingen im zweiten Teil des Abends Chöre und Arien aus Donizettis Oper L’elisir d’amore – Der Liebestrank, deren Wärme und Schmelz eine fast ebenso berauschende Wirkung entfalten wie ein Liebestrank. Eine Sprecherin verbindet die einzelnen Teile miteinander, indem sie die Geschichte von Nemorino erzählt, dem Bauern aus L’elisir d’amore, der sich in eine reiche und selbstsichere junge Gutsbesitzerin verliebt. Angesichts eines gut situierten Rivalen wähnt er sich chancenlos und versucht, die Angebetete mit Hilfe eines Liebestranks, eben dem L’elisir d’amore, zu gewinnen, was ihm aber nicht gelingt. Lange verzehrt er sich in unerwiderter Liebe und heuert schliesslich verzweifelt beim Militär an, bereit, selbst den Tod in Kauf zu nehmen. Diese Liebestat bewegt endlich das Herz der Gutsbesitzerin und sie gesteht ihm ihre Liebe, sodass die Oper mit zwei Menschen im Glück endet.

Die Uraufführung von L’elisir d’amore am 12. Mai 1832 wurde zu einem der grössten Erfolge in Donizettis Karriere und zählt heute zu den zwölf meistgespielten Opern.

Quellen
Wikipedia
Der Opernführer (SRF Kultur)

 

Messa di Gloria von Giacomo Puccini

Der gerade mal 21-jährige Komponist Giacomo Puccini (1858-1924), Spross einer Kirchenmusikerfamilie, hätte es sich wohl kaum träumen lassen, dass seine Abschlussarbeit am Konservatorium dereinst auf breites Interesse stossen würde. Jedenfalls veröffentlichte er das vollständige Manuskript seiner Messe «Messa di Gloria» für Soli, Chor und Orchester nie. Erst 28 Jahre nach seinem Tod begann der Siegeszug dieses Jugendwerks unter dem Namen Messa di Gloria. Ihren Namen verdankt die Messe dem Umstand, dass das Gloria länger ist als alle restlichen Teile zusammen. Opernhaft anmutende Chöre, liedartige Melodieführungen und eine schwungvolle Frische, in der Puccinis Meisterschaft als Opernkomponist bereits zu hören ist, sicherten dem Werk nach seiner Wiederentdeckung 1952 eine stets wachsende Beliebtheit.

Quelle
Stifts-Chor Köln, Judith Rossbach