Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)

Georg Friedrich Händel ist neben Johann Sebastian Bach, mit dem er auch den Jahrgang teilt, der zweite überragende Großmeister des musikalischen Barock.

Sein Vater war ein wohlhabender Wundarzt. Als Sechsjähriger spielte Händel Klavier, mit neun Jahren fing er an zu komponieren. 1702 begann er mit einem Studium der Rechtswissenschaften und als Organist in der Schloss- und Domkirche. 1703 spielte er als Geiger im Opernorchester der Deutschen Oper in Hamburg, wo er ab 1705 drei Opern komponierte.

Seine Interessen führten ihn weiter nach Italien und England, wo er – von kurzen Auslandsreisen abgesehen – bis zu seinem Tod wirkte. Die letzten sechs Jahre seines Lebens war er blind.

Georg Friedrich Händel komponierte über 40 Opern, zahlreiche Chorwerke (z.B. der Messias), Orchesterwerke, Kammer- und Klaviermusik.

(Zusammenfassung aus dem Komponistenlexikon der classic-Arietta)